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Holger Bieber GmbH
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TrinkwasserhygieneTrinkwasseranalyse und Legionellen Prüfung

Trinkwasser sollte sauber sein! Schließlich nutzen wir es nicht nur in Bereichen, in welchen die Qualität eine untergeordnete Rolle spielt (Toilettenspülung), sondern auch zum Kochen, zur Körperpflege und (wie der Name besagt) zum Trinken. Die Qualität des Trinkwassers ist jedoch nicht nur abhängig vom Härtegrad etc.: auch alte oder beschädigte Leitungen und Mängel an Zapfstellen können sie immens beeinträchtigen. Die Anforderungen an Werkstoffe und Trinkwasserinstallationen werden durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt.

Allgemeines zum Thema Trinkwasserverordnung und Legionellen

Trinkwasserverordnung
Die Trinkwasserverordnung trat erstmalig im Jahre 2001 in Kraft und gewährleistete fortan einen besonders hohen Qualitätsstandard unseres Trinkwassers in Deutschland. Die in ihr festgelegten Anforderungen umfassen:

  • die Beschaffenheit des Trinkwasser
  • die Aufbereitung des Wassers
  • die Pflichten der Wasserversorger
  • die Überwachung des Trinkwassers

Für die Betreiber von Trinkwasseranlagen gelten somit besondere Pflichten: Wartung und Instandhaltung. Ziel ist es, dass die Anlage den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Diese ergeben sich aus den Normen DIN EN 806, DIN EN 1717 sowie DIN 1988 und sind uns als Ihrem Fachbetrieb bekannt.

Damit Ihre Trinkwasserversorgung den Vorschriften entspricht empfiehlt sich ein Trinkwasser-Check durch den Profi. Hierbei werden verwendete Materialien, Werkstoffe und der Hausanschluss geprüft und die Armaturen und Rohrleitungen inspiziert.

Für weitere Informationen nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir beraten Sie gern zum Thema Legionellen, Trinkwasserverordnung und Trinkwassercheck.

Trinkwasserverordnung

Trinkwasserverordnung 2011 / 2012 / 2013

Zum 1. November 2011 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft. Am 12. Oktober 2012 wurde die Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vorgelegt. Am 14. Dezember 2012 ist auch diese offiziell in Kraft getreten. Damit sind wesentliche Änderungen verbunden.

Die Allgemeinen Anforderungen umfassen unter anderem:

  • Arbeit an Trinkwasser-Installationen nur vom Fachunternehmen
  • regelmäßige Wartung für untersuchungspflichtige Großanlagen (selbstständig nachkommen - ohne Aufforderung durch das Gesundheitsamt)
  • bauliche Trennung von Trinkwasser- und Nichttrinkwasserinstallationen
  • Kennzeichnungspflicht von Nichttrinkwasseranlagen
  • Entnahme von Trinkwasserproben für mikrobiologische und chemische Untersuchungen nur vom zertifizierten Fachmann

Weitere wichtige Neuerungen:

  • Festlegung der Erstuntersuchung auf Legionellen für untersuchungspflichtige Großanlagen bis spätestens zum 31.12.2013! Diese Frist ist somit bereits überschritten!
  • Untersuchungs- und Aufzeichnungspflichten (Für dokumentierte Prüfungsunterlagen gelten zehn Jahre Aufbewahrungspflicht!)
  • geänderte Anzeigepflichten ab Dezember 2012
  • Anzeige- und Handlungspflichten bei Nichteinhaltung der Anforderungen
  • Pflicht zur Information der Verbraucher
  • Informationen für Hausverwaltungen und Vermieter

    Sollten Sie als Hausverwalter und Vermieter ein Gebäude vermietet haben, indem eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung installiert ist die auch Vernebelung des Wassers (z.B. Duschen) möglich macht, stehen Sie in der Pflicht. Alle Gebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten müssen regelmäßig auf Legionellen untersucht werden. Sollte bei einer Untersuchung eine Kontaminierung (Verunreinigung) des Trinkwassers festgestellt werden, sind Sie unverzüglich zu Gegenmaßnahmen verpflichtet und müssen dies melden.

    Informationen für private Bauherren

    Auch wenn für Installationen im Bereich Trinkwasser bei Ein- und Zweifamilienhäusern keine generelle Pflicht besteht, die Anlagen auf Legionellen untersuchen zu müssen, sollten Sie einmal über einen Trinkwassercheck nachdenken. So sind Sie auf der sicheren Seite. Sollten Sie sich für eine Überprüfung entscheiden, müssen Sie, als Hausbesitzer, diese selbst in Auftrag geben. Außerdem sollten Sie folgende Signale dringend beachten:

    • Sie hören merkwürdige Geräusche beim Entnehmen von Wasser und bemerken zudem Druckschwankungen bei der Entnahme
    • Ihre Trinkwasserinstallationsanlage benötigt außergewöhnlich lange bis kaltes oder warmes Wasser aus den Leitungen kommt.
    • Sie vermuten bereits eine Kontaminierung mit Keimen.

    Informationen für Mieter

    Was zählt als Trinkwasser?

    Unter Trinkwasser versteht man im Allgemeinen: Wasser, welches für den menschlichen Gebrauch gedacht ist. Hierbei gibt es Ausnahmen aus dieser allgemein gehaltenen Regel. Wasser, welches sich zum Beispiel in Geräten befindet, für die eine Sicherheitsvorrichtung vorgeschrieben ist, ist davon nicht betroffen. Einige Überlaufgarnituren und Wannenarmaturen mit eingebauter Sicherung können diese Prämissen erfüllen. Diese und andere Ausnahmeregelungen müssen also beachtet werden. In Paragraph §3 ist genau geregelt, was genau mit Trinkwasserinstallation, einer gewerblichen oder öffentlichen Nutzung gemeint ist.

    Verordnungen zur Änderung der Trinkwasserverordnung

    Am 1. November 2011 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft.

    Am 12. Oktober 2012 wurde die Zweite Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung vorgelegt.

    Am 14. Dezember 2012 ist auch diese offiziell in Kraft getreten. Damit sind wesentliche Änderungen verbunden. Sie enthält Regelungen u.a. in Bezug auf Legionellenuntersuchungen in Trinkwassererwärmungsanlagen.

    Was sind Legionellen?

    Legionellen sind eine im Wasser lebende Bakterienart. Die besten Bedingungen für diese Bakterien sind im Bereich von 25 bis 50 °C mit einer geringen Frischwasserzufuhr. Der Namensgeber für diese Bakterien ist die Legionärskrankheit. Wenn diese Bakterien lange in einem Rohrsystem verweilen können und günstige Wachstumsbedingungen haben, besteht Gefahr für eine Ausbreitung der Bakterien. Eine Übertragung von Legionellen ist theoretisch schon durch einfachen Kontakt mit dem Leitungswasser möglich. Aber nicht jede Berührung mit Legionellen führt zu einer Gefährdung der Gesundheit. Ein gesunder Mensch, der legionellenhaltiges Wasser zu sich nimmt, sollte normalerweise gesund bleiben. Wenn das Wasser aber nebelig zerstäubt wird, wie z.B. in einer Klimaanlage oder beim Duschen (Wasserdampf), besteht die Möglichkeit, dass die Bakterien in tiefe Lungenbereiche eindringen. Das Einatmen solches zerstäubten Wassers ist sehr gefährlich. Alles, was Wasser also in Form von Wassertröpfchen abgibt, ist gesundheitsgefährdend, sofern Legionellen in dem darin enthaltenen Wasser vorhanden sind.

    Eine Untersuchungspflicht besteht in Bezug auf Warmwasserinstallationen, die eine Vernebelung des Trinkwassers verursachen.

    Trinkwassercheck

    Damit Ihre Trinkwasserversorgung den Vorschriften entspricht, raten wir zu einem Trinkwasser-Check. Denn die deutsche Trinkwasserverordnung ist eines der strengsten Lebensmittelgesetze weltweit. Beim Trinkwasser-Check werden verwendete Materialien, Werkstoffe und der Hausanschluss geprüft und die Armaturen und Rohrleitungen inspiziert. In den Unterartikeln für Mieter, Hausbesitzer oder Gewerbebetreibende erfahren Sie, wer jeweils für die Überprüfung Ihres Trinkwassers zuständig ist.

    Wenn Sie eine persönliche Beratung zu diesem Thema wünschen, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf. Wir informieren Sie gern zum Thema Trinkwasserverordnung, Zuständigkeiten, Legionellen und Trinkwassercheck.